Hier findet ihr einen kleinen Einblick von den ganzen Musikrichtungen und -styles die es so gibt.

Wir werden euch natürlich auch eine kleine Erklärung liefern, damit ihr durch unsere Seite auch lernt und wir euch eventuell bei Vorträgen oder anderen Dingen helfen können. ;) 

Liebe Grüße Luna und Marry

 

Musik des 13. bis 19. Jahrhunderts:

Mittelaltermusik

Als Mittelaltermusik wird europäische Musik bezeichnet, welche seid dem 9. Jahrhundert aufgeschrieben wurde und in der Folgezeit bis etwa 1430 entstanden ist. Das musikalische Mittelalter kann in drei Epochen eingeteilt werden: 

bis ca. 1100 n. Chr. - Zeit des gregorianischen Gesangs

12. - 13. Jahrhundert - Notre-Dame-Schule                                                    (mehrstimmige Musik)

von ca. 1300 - 1450 n. Chr. - Ausdifferenzierung                                                     unterschiedlicher Stile in                                             in verschiedenen Ländern

 

Renaissancemusik

Als Renaissancemusik bezeichnet man die Musik der beginnenden Neuzeit, also den Zeitraum des 15 und 16. Jahrhunderts. Philosophische Grundlagen des Zeitalters sind der Humanismus und eine Rückbesinnung auf die Antike.   

 

Barockmusik

Die Barockmusik schließt sich der Renaissance an und zieht sich ca. von Anfang des 17. Jahrhunderts bis Mitte des 18. Jahrhunderts. Sie zählt heute zur sogenannten "Alten Musik".

Es gibt eine ungefäre Einteilung für die Zeit der Barockmusik: 

Frühbarock  (1600 - 1650) - unter italienischer                                                      Dominanz

Hochbarock (1650 - 1710) - mit bedeutenden                                                       französichen Einflüssen

Spätbarock (1710 - 1750) - mit Tendenz zur                                                         Vereinigung regionaler                                               Stile

 

Wiener Klassik

Die Wiener Klassik (ca. 1780–1827) ist eine Stilrichtung der europäischen Kunstmusik. Ihr gehören Joseph HaydnWolfgang Amadeus Mozart und Ludwig van Beethoven an. Im weiteren Sinn ist mit diesem Begriff auch die „Zeit der Wiener Klassik“ gemeint. Daher werden oft auch Komponisten wie Antonio SalieriMichael Haydn oder Carl Ditters von Dittersdorf hinzugerechnet.

 

Musik der Romantik

Als Musik der Romantik (Romantik von altfranzösisch romance ‚Dichtung‘, ‚Roman‘) bezeichnet man die beherrschende Stilrichtung der Musik des 19. Jahrhunderts. Die wichtigsten Eigenschaften der romantischen Musik sind die Betonung des gefühlvollen Ausdrucks, die Auflösung der klassischen Formen, die Erweiterung und schließlich Überschreitung der traditionellen Harmonik sowie die Verbindung der Musik mit außermusikalischen, häufig literarischen Ideen (Programmmusik).

 

Musik des Impressionismus

Als Musik des Impressionismus bezeichnet man eine Stilrichtung der Musik ungefähr von 1890 bis 1920, deren Hauptvertreter der französische Komponist Claude Debussy war. Ebenso wie der Impressionismus in Malerei und Literatur versucht der musikalische Impressionismus Eindrücke von Augenblicken darzustellen. Aus diesem Grund liegt das Hauptaugenmerk der Komponisten nicht auf der Form der Musik, so wie es beispielsweise in der Wiener Klassik und Romantik der Fall war, sondern auf dem Klangbild.

 

Jugendstilmusik

Jugendstilmusik ist in der Musikgeschichte eine umstrittene Bezeichnung für die Musik einiger Komponisten der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert.

Der Epochenbegriff konnte sich bisher nicht allgemein durchsetzen, weil der Jugendstil in der Musik nur eine geringe stilistische Einheitlichkeit aufweist und nicht klar von der Romantik und dem Impressionismus zu trennen ist.

 

Verismus

Der Verismus (ital. verismo, von vero ‚wahr‘) bezeichnete ursprünglich eine Strömung der italienischen Literatur im 19. Jahrhundert, die sich mit der Mühe einer exakten Beschreibung und mit sozialkritischen Zielen dem Leben von Bauern und Fischern widmet. Davon ausgehend wurde der Begriff zum Namen für eine Richtung der italienischen Oper Ende des 19. Jahrhunderts. Seit Anfang des 20. Jahrhunderts bildete der veristische Film in Italien eine eigene Tradition. Seit den 1920er Jahren fand der Begriff in Deutschland auch Eingang in die Kunstkritik.

Musik des 20. und 21. Jahrhunderts:

Neue Musik

Neue Musik (engl. new music, frz. nouvelle musique) ist der Sammelbegriff für eine Fülle recht unterschiedlicher Strömungen der komponierten, mitteleuropäisch geprägten Musik von etwa 1910 bis zur Gegenwart. Sie ist insbesondere durch – teils radikale – Erweiterungen der klanglichen, harmonischen, melodischen, rhythmischen Mittel und Formen charakterisiert. Ihr ist die Suche nach neuen Klängen, neuen Formen oder nach neuartigen Verbindungen alter Stile zu eigen, was teils durch Fortführung bestehender Traditionen, teils durch bewussten Traditionsbruch geschieht und entweder als Fortschritt oderals Erneuerung (Neo- oder Post-Stile) erscheint.

 

Atonale Musik

Atonale Musik oder Atonalität bezeichnet allgemein eine Musik, die auf der chromatischen Tonleiter gründet, deren Harmonik und Melodik nicht auf ein tonales Zentrum bzw. einen Grundton fixiert ist – im Gegensatz zur (Dur-Moll-)Tonalität oderModalität. Der Begriff wurde anfänglich in polemischer Absicht von der konservativen Musikkritik auf die Kompositionen der Wiener Schule, insbesondere auf Arnold Schönbergs Drei Klavierstücke op.11 (1909), angewandt und war ursprünglich mehr ein Schlagwort als ein musiktheoretischer Terminus. Sowohl Schönberg als auch Alban Berg lehnten diesen Begriff ab, weil sie ihn im Sinne von "ohne Töne" (statt "ohne Tonart") verstanden.

 

Musikalischer Expressionismus

Der musikalische Expressionismus entstand um 1906. Im Unterschied zum musikalischen Impressionismus, der die Wahrnehmung äußerer Erscheinungen der Dinge abbildet, formulieren die expressionistischen Kunstrichtungen Seelenregungen des Menschen.

 

Neoklassizismus

Der Neoklassizismus bezeichnet eine die gesamte europäische Musikkultur ab etwa 1920 durchziehende ästhetische Strömung. In deutlicher Ablehnung von spätromantischer Expressivität, von Impressionismus und Expressionismus ist der Neoklassizismus gekennzeichnet durch das Streben nach Klarheit, Einfachheit und Klassizität. Im Neoklassizismus entstand eine neuetonale und weitgehend linear bestimmte Musik, wobei das 18. Jahrhundert (Spätbarock und Frühklassik) häufig Vorbild für Satztechniken, Formen und Gattungen ist.

 

Sozialistischer Realismus

Sozialistischer Realismus (kurz auch Sozrealismus genannt) war eine ideologisch begründete Stilrichtung der Kunst des 20. Jahrhunderts mit dem Versuch einer starken Wirklichkeitsnähe und dem Fehlen von Abstraktion und Ästhetisierung. Der sozialistische Realismus stellte Themen aus dem Arbeitsleben und der Technik des sozialistischen Alltags in den Vordergrund, etwa optimistisch nach vorn blickende Arbeiter eines Kolchos auf einem Traktor. Der Moderne zugewandte Künstler empfanden den Sozialistischen Realismus als „billige Massenkunst“ und gingen aus Angst vor politischer Verfolgung in die innere Emigration.

 

Serielle Musik

Serielle Musik(auch Serialismus oder Serialität, von frz. musique sérielle, 1947 eingeführt von René Leibowitz; engl.serial music) ist eine Strömung der Neuen Musik, die sich ab etwa 1948 entwickelte. Serielle Musik ist eine Weiterentwicklung der Zwölftontechnik von Arnold Schönberg und wird nach strengen Regeln komponiert. DieKompositionstechnik basiert auf dem Versuch, möglichst alle Eigenschaften der Musik, wie zum Beispiel Tondauer, Tonhöhe und Lautstärke, auf Zahlen- oder Proportionsreihen aufzubauen. Diese Idee einer musique pure entspringt dem Wunsch, eine Musik von möglichst großer Klarheit hervorzubringen, frei von Redundanz, Unbestimmtheit und der Beliebigkeit des persönlichen Geschmacks.

 

Aleatorik

Unter Aleatorik (von lat. aleatorius „zum Spieler gehörig“, alea „Würfel, Risiko, Zufall“) wird in MusikKunst und Literatur im weitesten Sinne die Verwendung von nicht-systematischen Operationen verstanden, die zu einem unvorhersehbaren, zufälligen Ergebnis führen. In der Musik können diese Zufallsoperationen sowohl auf der Ebene der Komposition als auch auf der als deren Fortsetzung aufgefassten Ebene der Interpretation angewendet werden und zum Beispiel die Art und Anzahl der Instrumente, die Dauer des Stückes, die Reihenfolge einzelner Abschnitte oder das Tempo betreffen.

 

Neue Improvisationsmusik

Als Neue Improvisationsmusik werden Spielweisen und -formen einer die Musikavantgarde reflektierenden Improvisationsmusik bezeichnet, wie sie unter dem Einfluss von John Cage seit Mitte der sechziger Jahre vor allem in Europa und z. T. aus dem Jazz heraus entstanden sind.

 

Neue Einfachheit

Neue Einfachheit ist ein Begriff aus der Neuen Musik und beschreibt eine Stilrichtung. Eine Definition ist insofern schwierig, als der Begriff keine feste „Schule“ oder Gruppierung in der neuen Musik bezeichnet, sondern eher eineKompositionshaltung. Zumeist wird der Begriff auch nicht von den Komponisten selbst benutzt, sondern vonMusikwissenschaftlern (seit Ende der 1970er Jahre) oder Musikjournalisten geprägt, um dieses Phänomen zu beschreiben.

 

Minimal Music

Minimal Music (auch musikalischer Minimalismus) ist ein Sammelbegriff für verschiedene Musikstile innerhalb der Neuen Musik, die sich ab den 1960er-Jahren in den USA entwickelten. Der Name wurde Anfang der 1970er-Jahre von Michael Nyman geprägt in Anlehnung an den aus der Bildenden Kunst stammenden Begriff Minimal Art.

 

Musique concrete

Die Musique concrète („Konkrete Musik“) ist eine Musikrichtung, bei der Klänge aus Natur, Technik und Umwelt mit dem Mikrofon aufgenommen und durch Montage, Bandschnitt, Veränderung der Bandgeschwindigkeit, und Tapeloopselektronisch verfremdet werden. Einflüsse sind vor allem im italienischen Futurismus zu finden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Gratis Homepage von Beepworld
 
Verantwortlich für den Inhalt dieser Seite ist ausschließlich der
Autor dieser Homepage, kontaktierbar über dieses Formular!